»Danke«

In den sechs Jahren seit Bestehens des Vereins konnten wir zwölf Assistenzhunde finanzieren. Es warten allerdings schon weitere BewerberInnen auf einen Freund und Helfer auf vier Pfoten.
Für jeden Menschen, dem wir mit einem Assistenzhund helfen konnten, bedeutet die Zusammenarbeit mit dem Hund eine große Veränderung in ihrem Leben. Doch die Aspekte sind unterschiedlich.

Bewerbungskriterien

Ob Sie oder jemand in Ihrer Familie für die Vermittlung und Finanzierung eines Assistenzhundes infrage kommt, wird letztendlich in persönlichen Gesprächen geklärt.

Auf jeden Fall sollten Sie uns für eine Bewerbung nur dann kontaktieren, wenn Sie folgende Kriterien erfüllen können.

Wenn Sie:

  • motorisch so eingeschränkt sind, dass ein Rollstuhl notwendig ist .
  • selbst (finanziell und gesundheitlich) in der Lage sind, einen Hund zu versorgen.
    und ihm eine artgerechte Freizeit zu ermöglichen.
  • kognitiv in der Lage sind, den Hund zu führen, bei Kindern natürlich mit Unterstützung der Eltern.
  • aktiv sind und Freude daran haben, mit dem Hund die Natur zu erleben.
  • bereit sind, für viele Jahre die Verantwortung für den Hund zu übernehmen.

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Kurzvorstellungen der BewerberInnen

Damit Sie genau verfolgen können, für wen Ihr gespendetes Geld verwendet wird,
stellen sich Ihnen die neuen BewerberInnen kurz vor.

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Hallo,

mein Name ist Anika.

Bewerberin Anika

Ich bin 15 Jahren alt und sitze wegen einer Tetraspastik im Rollstuhl.
Mein größter Wunsch ist es von einem Freund auf vier Pfoten unterstützt zu werden, denn mein Alltag gestaltet sich oft schwierig. Deswegen bin ich sehr oft auf menschliche Hilfe angewiesen und gerade im Teenager-Alter ist das ziemlich doof. Meistens muss man alles mit seinen Eltern machen und sei es auch nur die kleinste Kleinigkeit.
Ich wäre gerne ein bisschen unabhängiger.Ein Hund könnte mir bei vielen kleinen Dingen behilflich sein, die ich alleine nicht bewältigen kann, wie zum Beispiel Türen öffnen, mir etwas bringen bzw. aufheben, Fahrstuhlknöpfe drücken oder auch beim Ausziehen helfen.
Außerdem würde er mir Sicherheit geben, wenn ich mit meinem E-Rolli allein unterwegs bin. Ein Hund könnte im Notfall immer Hilfe holen. Aber ganz wichtig finde ich, dass da einfach jemand wäre, der mich so akzeptiert wie ich bin und mit ihm würde es mir bestimmt auch leichter fallen Kontakte zu knüpfen.Bislang habe ich noch meine beiden Schwestern (wir sind Drillinge), aber die gehen jetzt auch schon immer mehr ihre eigenen Wege und dann würde ich mir wünschen so einen tollen Freund an meiner Seite haben zu können.Ich würde mich freuen, wenn dieser Wunsch bald in Erfüllung gehen würde.
Eure Anika

Neu für uns:

Anika hat ein Gedicht über ihren Wunsch einen Assistenzhund zu haben geschrieben:

Assistenzhund

Ich bin nicht ganz gesund,
aus diesem Grund hätte ich gerne einen Assistenzhund.
Ich träume schon sehr lange von einem Freund auf vier Pfoten,
ich hätte sehr gerne so einen Boten.
Er würde mir sehr viel geben
in meinen Leben.
Er könnte mir bei vielen Sachen behilflich sein,
und ich wäre nicht mehr so oft allein.
Vielleicht könnte ich mit seiner Hilfe auch Kontakte knüpfen,
dann würde mein Herz vor lauter Freude hüpfen.
Ein tolles Leben wäre das bestimmt,
weil er mir auch manchmal meine Angst nimmt.
Er könnte mich begleiten,
und zusammen würden wir bestimmt zu großen Taten schreiten.
Außerdem gibt er mir Selbstvertrauen,
und ich könnte mit ihm eine ganz neue Welt aufbauen.
Wir wären bestimmt ein tolles Team,
und ich hätte viel Spaß mit ihm.

Auch ganz neu für uns:

Bereits jetzt hat sich ein Sponsor für Anika zur Verfügung gestellt.
futalis stellt veterinärmedizinisch entwickeltes Hundefutter her, das für jeden Hund individuell auf seinen Nährstoffbedarf angepasst wird. futalis wird von jeder verkauften Tagesration Hundefutter 5 Cent für das neue Team zur Verfügung stellen.

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Hallo,

ich bin Jannes und 8 Jahre alt. Weil ich einen offenen Rücken habe, kann ich nicht laufen. Mein größter Wunsch ist ein Assistenzhund, der mit mir kuschelt, mir hilft und mich beschützt. Wenn meine Mama im Garten ist und ich bin im Haus, dann habe ich oft Angst. Mama hört mich dann manchmal nicht, wenn ich auf die Toilette muss und dann weine ich. Und wenn ich im Garten bin und Mama drinnen, dann hab ich auch Angst. Und wenn ich nachts aufwache und rufe, dann soll mein Hund ganz laut bellen oder zu Mama oder Papa laufen und Bescheid sagen. Am meisten freue ich mich darauf, wenn mein Hund mit in die Schule kommt. Dann habe ich auch jemanden zum Spielen, wenn die anderen Kinder mal wieder so schnell weglaufen, in den Büschen oder auf dem Klettergerüst sind. Und wenn ich mit dem Handbike fahre, kann mein Hund neben mir herlaufen und wir flitzen um die Wette.

Jannes

Ich freue mich soooooooo sehr auf meinen Hund!

Von Jannes gibt es News auf dieser Seite: Radio Hamburg

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Plötzlich und ohne Vorwarnung verstarb unsere Bewerberin Valentina.

Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern.

Wir hoffen, dass wir in Ihrem Sinne handeln, wenn wir zuverlässig dafür sorgen, dass Ihre Spendengelder, die eigentlich Valentina zugedacht waren, der nächsten Bewerberin oder dem nächsten Bewerber im Rollstuhl für einen Assistenzhund zu Gute kommen. Da viele behinderte Menschen ebenso sehnlich auf einen Assistenzhund warten wie Valentina, werden wir die kommenden Wochen intensiv nutzen, die weiteren BewerberInnen zu besuchen und auszuwählen.

Die Zeitung »Marktspiegel« hat maßgeblich zur Sammlung der Spenden beigetragen und hat einen Artikel über Valentinas Tod veröffentlicht:

Artikel vom 25. Januar 2012 im Marktspiegel