Neue Bewerberin: Imke

Hallo an Alle,

Bewerberin Imke


mein Name ist Imke, ich bin 29 Jahre und lebe im schönen Bremen gleich neben der Weser. Aufgrund einer fortschreitenden Muskelerkrankung nutze ich einen Rollstuhl seit dem ich 10 Jahre alt bin. Inzwischen bin ich auf einen elektrischen Rollstuhl angewiesen und habe ein Team von derzeit sechs Assistentinnen, die mich im Rahmen der Persönlichen Assistenz bei allem unterstützen was Kraft benötigt.

Den Wunsch nach einem Hund habe ich schon sehr lange, gleichzeitig aber auch die Angst, dass ein nicht-speziell ausgebildeter Hund und eine Muskelerkrankung vermutlich nicht gut zu vereinen sind. Sei es nur das Halten des Hundes beim Gassi gehen, wenn er/sie Dinge entdeckt, die viel spannender sind als ich ;-). Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, und wünsche ich mir einen Hund, mit dem ich Bremen weiter erkunden und viel unterwegs sein kann. Ich habe ein tolles Freundesnetz, sowohl in Bremen als auch in anderen Städten. Toll fände ich es auch durch die Begleitung eines Hundes meine Freunde leichter und regelmäßiger treffen zu können, da ich dann auch auf den Wegen zu Treffen eine Begleitung hätte und mich unabhängiger bewegen könnte – und auch sicherer fühlen würde, nicht zuletzt durch die zugewonnene Selbstständigkeit.

Auch wünsche ich mir einen Hund, der mich bei einigen der alltäglichen Verrichtungen unterstützen kann. Gerade so simple Sachen wie Türen öffnen und schließen, was ich nicht selber kann, verhindern oft mein selbstständiges Fortbewegen im Alltag. Selbiges gilt für das Drücken von Fahrstuhlknöpfen oder Türöffnern. Darüberhinaus wäre es mir eine große Unterstützung, sowohl bei der Arbeit aber auch im Privaten, wenn ein Hund mir kleine Gegenstände aufheben oder aus dem Regal reichen könnte. Um ein Beispiel zu nennen: ich kann leider nie alleine einkaufen gehen, da meine Armkraft nicht reicht, um Produkte aus den Regalen zu heben. Natürlich sind dies Aktionen, die mir auch eine persönliche Assistenz abnehmen kann, oft wäre es aber schön, diese Dinge spontaner und „selbstständiger“ machen zu können. So gibt es über den Tag hinweg auch immer wieder Stunden in denen ich alleine bin und diese Dinge dann nicht tun kann. Aus dieser gefühlten Abhängigkeit würde ich mich gerne etwas mehr lösen und wünsche mir von Herzen die Begleitung durch einen Assistenzhund.

Ich kann mir sehr gut vorstellen meinen Alltag mit einem Hund zu teilen. Dadurch, dass ich direkt an der Weser wohne, liegen tolle Spazierstrecken und Auslaufwiesen direkt  vor der Tür.

Mein riesiger Dank geht an den Verein Apporte und seine Mitglieder ebenso wie an die Partner-Hunde aus Österreich für ihre unermesslich wertvolle Arbeit und an alle, die diese Arbeit als Sponsoren oder Sponsorinnen unterstützen. Dankeschön!!!

Liebe Grüße
Imke

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